«Jerusalem - Offene Stadt zum Erlernen des Friedens in der Welt»

'Sternstunde Philosophie' - 'Wenn der Feind ein Freund ist'
Den Podcast zur Sendung finden Sie hier.
'Wenn der Feind ein Freund ist' lautete der Titel der ,Sternstunde Philosphie' vom 30. August. Die wichtigsten Kooperationspartner des Lassalle-Instituts im Jerusalem-Projekt, der Palästinenser Rami Nasrallah und der Israeli Shlomo Hasson, sprachen mit Norbert Bischofberger über den Nahen und Mittleren Osten, das Verhältnis zwischen Palästinensern und Israelis sowie über ihre, mit dem Lassalle-Institut geteilte Vision von Jerusalem als offener Stadt im Rahmen der Zwei-Staaten-Lösung.
Den aktuellen Projektbeschrieb zum Jerusalem-Projekt finden Sie hier.
Die zentralen Aktivitäten des Lassalle-Instituts im Jerusalem-Projekt in den vergangene zwei Jahren im Überblick
Das Jerusalem-Projekt des Lassalle-Instituts entwickelt sich auf sehr erfreuliche Weise. Kurz- und mittelfristig haben folgende Schritte stattgefunden oder sind vorgesehen:
- Derzeit laufen die Vorbereitungen zur 1. Internationalen Konferenz 'Jerusalem: The Global Challenge' auf Hochtouren. Israelis, Palästinenser und Vertreter der Internationalen Gemeinschaft werden vom 14. bis 16. Oktober 2010 in Jerusalem zusammen kommen, um sich mit der Vision für ein Offenes Jerusalem zu verbinden und konkrete Schritte für die Stadt und ihr Hinterland zu diskutieren und umzusetzen. Bereits Ende August wird Anna Gamma wieder nach New York fliegen und die Vernetzungsarbeit bei den Vereinten Nationen fortführen.
- Im März und April 2010 leben und arbeiten Pia Gyger und Niklaus Brantschen für vier Wochen in Jerusalem. Dahinter steht eine Grundsatzentscheidung, wonach die beiden Leiter des Jerusalem-Projekts ab 2010 zweimal jährlich für je einen Monat vor Ort das Projekt vorantreiben werden.
- Ende 2009 entscheidet sich das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA die 1. Internationale Konferenz 'Jerusalem: The Global Challenge' aktiv zu unterstützen. Dies ist ein wichtiger Schritt im Jerusalem-Projekt. Denn ohne die Internationale Gemeinschaft wird das Projekt nicht wachsen können.
- Die Geschäftsleiterin des Lassalle-Instituts, Anna Gamma, trifft im Oktober 2009 in New York Entscheidungsträger der Vereinten Nationen, den damaligen Schweizer Botschafter, Peter Maurer und Vetreter der EU-Kommission, um über das Jerusalem-Projekt zu informieren und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten.
- Im Juli 2009 findet in Bad Schönbrunn das Vorbereitungstreffen für eine Internationale Visions- und Geberkonferenz statt, die 2010 in Jerusalem durchgeführt wird. An dem Vorbereitungstreffen nehmen hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kirche sowie IPCC und Futura Institute teil. Zuvor werden Rami Nasrallah und Shlomo Hasson vom Schweizer Fernsehen 'Sternstunde Philosophie' unter dem Titel 'Wenn der Feind ein Freund ist" interviewt. Beim anschliessenden Medienlunch in Zürich haben Journalisten Gelegenheit, mehr über 'Jerusalem - Open City' zu erfahren. In der Folge berichten vier Zeitungen über das Jerusalem-Projekt (siehe http://www.lassalle-institut.org/medien/presse09).
- Mitte März 2009 kommt das Lassalle-Institut mit IPCC, Futura Institut, Vertretern der Kirchen, der EU und der UNO sowie weiteren israelischen und palästinensischen Partnern in Jerusalem und Betlehem zusammen.
- In New York trifft sich das Lassalle-Institut im Januar 2009 mit IPCC und FI, um Vertretern der UNO sowie hochrangigen Diplomaten das Jerusalem-Projekt vorzustellen und Kooperationsmöglichkeiten zu erörtern.
- Im September 2008 beschliessen Lassalle-Institut, IPCC und das israelische Futura Institute offiziell eine Kooperationspartnerschaft. Der anschliessende 'Open Day' steht im Zeichen des Jerusalem-Projekts und dient der Präsentation des gemeinsamen Wirkens.
