Lassalle Institut

Das Anliegen der Tagung

Welche Bildung braucht die Wirtschaft? Welche Wirtschaft braucht die Bildung?


Mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit Europas als Bildungsstandort zu stärken, wurden im Bologna-Prozess entscheidende Reformen umgesetzt. Nationale Wirtschaftsverbände sahen darin die Chance, «sich im neu entstehenden europäischen Hochschulraum in der obersten Spitzengruppe zu positionieren», wie es etwa Avenir Suisse formuliert hat.

Doch inzwischen mehren sich kritische Stimmen. Fragen werden laut: Ist es richtig, dass "nur die Wirtschaft profitiert?", wie der Verband der Schweizerischen StudentInnenschaften kritisiert? Doch, profitiert die Wirtschaft überhaupt? Ist es nicht gerade so, dass Kreativität und Eigenverantwortung nicht durch Auswendiglernen, sondern durch freiwilliges Engagement erwachen und reifen? Und grundsätzlicher:
Sollten Bildungsreformen nicht der Würde des Menschen und seinem guten Leben dienen?

Die Tagung reflektierte Erfahrungen unterschiedlicher Akteure des Bildungssystems. Kritiker und Vertreter der Reformen suchten jenseits eines starren Gegeneinanders ökonomischer und humanistischer Anliegen nach Lösungen - Zum Wohle einer menschengerechten Bildung wie einer nachhaltigen Wirtschaft.

Ein Tagungsband liegt ab Dezember 2016 vor.

- Broschüre mit Programm und weiteren Angaben/Details

- Referierende und Mitwirkende